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Kann ich mein Quantum HD38 Pulsar mit einer Software für die automatische Kalibrierung „updaten“?

Dies ist nicht möglich. Hintergrund: Die automatische Kalibrierung wurde erst in die späteren Modellreihen der Quantum-Serie eingebaut. Hierfür hat Pulsar ein spezielles Rouleau verbaut, welches die HD38 Modelle nicht besitzen.

Mein Quantum HD50S ist an einem CVR640 Videorekorder angeschlossen. Leider erhalte ich bei sämtlichen Aufnahmen ein schwarzes Bild. Welche Lösungen gibt es?

Prüfen Sie als Erstes den Anschluss. Sitzt alles korrekt und sicher? Haben die Kabel evtl. Beschädigungen? Ein weiterer häufig auftretender Fehler betrifft den ausgeschalteten Videoausgang des Fernsehers. Prüfen Sie im Menü Ihres TV-Gerätes, ob der Videoausgang aktiviert ist. Aktivieren Sie ihn und achten Sie auf den korrekten Signal-Standard (PAL / NTSC).

Eignet sich das Quantum auch für Beobachtungssituationen durch Glas- und/oder Fensterscheiben?

Nein, dies ist nicht möglich. Hintergrund: Kein Wärmebildgerät erzeugt genügend Ausleuchtung, um Glas zu durchdringen. Daher sind Beobachtungen durch Glas nicht möglich.

Warum sollte ich mein Quantum – Gerät kalibrieren?

Das Kalibrieren ist ein wichtiger Garant, um sämtliche Details korrekt wiederzugeben. Beim Kalibrieren findet quasi eine „Eichung“ des Sensors / Mikrobolometers statt. Zugleich werden eventuelle Bildfehler ausgeglichen und Sie vermeiden unnötige Bildverzerrungen sowie „erstarrte“ Konturen.

Grundsätzlich ist das Kalibrieren vor allem dann ratsam, wenn Sie das Gerät selten verwenden. Dauernutzer, welche häufig auf Ihr Quantum zurückgreifen, werden in der Regel nur selten kalibrieren müssen, um eine korrekte Wiedergabe zu erzielen.

Die Auslösung des Rouleaus ist mir zu laut. Gibt es eine Möglichkeit, dieses Geräusch bei der Kalibrierung der Matrix zu beseitigen?

Mithilfe des manuellen Betriebs können Sie Ihr Quantum absolut geräuschlos kalibrieren. Schließen Sie hierzu das Objektiv mit dem Objektivdeckel oder decken Sie es mit der Hand ab, bevor Sie die Kalibrierung starten.

Grundsätzlich stehen Ihnen beim Quantum folgende Kalibrierungsarten zur Verfügung: manuell, automatisch und halb automatisch.

Beeinträchtigen helles Sonnenlicht bzw. eine direkte Einstrahlung mein Wärmebildgerät?

Zu helle Lichtquellen (Energieträger), wie etwa die Sonne, Feuer oder Laser können die Sensorik des Wärmebildgeräts stören und zum Teil beschädigen. Wir raten dazu, das Gerät bei Nichtverwendung stets mit dem geschlossenem Objektivdeckel aufzubewahren. Betreiben Sie das Gerät zudem nicht bei Temperaturen über 50 °С, um mögliche Schäden zu vermeiden.

Strahlen Quantum Wärmebildgeräte gefährliche Lichtwellen oder Ähnliches aus?

Nein. Pulsar Wärmebildgeräte können absolut gefahrlos verwendet werden. Sie strahlen keinerlei Wellen etc. aus und gefährden niemanden. Hintergrund: Wärmebildgeräte empfangen lediglich Signale (Infrarotausstrahlung von Objekten) und verarbeiten diese.

Kann das Quantum auch Wärmequellen hinter Mauern „erkennen“?

Da ein Wärmebildgerät stets nur die Oberflächenwärme des jeweiligen Beobachtungsobjekts erfasst, benötigt der Sensor zumindest „einige Informationen“ in Bezug auf IR-Strahlung. Somit kann ein vollständig hinter einer lichtundurchlässigen Mauer oder einem ähnlichen Hindernis verstecktes Objekt nicht erkannt werden.

Wichtig: Dringen Lichtquellen durch Mauerrisse oder etwa einen Spalt durch, wird das Quantum diese sofort „erkennen“.

Wie lange beträgt die Betriebszeit des Quantum Wärmebildgerätes?

Die Betriebszeit richtet sich nach vielen Parametern und betrifft neben dem Mikrobolometer auch Display, Wafer, Tasten, Rouleau (Kalibrierung) sowie andere mechanische und nichtmechanische Elemente des Geräts.

Pulsar verwendet dabei ausschließlich Komponenten und Teile, welche von der Yukon Advanced Optics Worldwide umfangreich getestet wurden. Aus diesem Grund gibt Pulsar auch eine dreijährige Garantie und repariert das Gerät in dieser Zeit, sollte es zu einem nichtverschuldeten Defekt kommen. Grundsätzlich lässt sich die Lebensdauer durch eine sorgsame und den Garantiebedingungen entsprechende Nutzung natürlich deutlich verlängern.

Für was steht die „Bildwechselfrequenz“?

Die Bildwechselfrequenz sagt aus, wie häufig das Wärmebild auf dem Display pro Sekunde „aktualisiert“ wird. Es handelt sich hierbei um eine Messeinheit in Hertz.

Je größer die Bildwechselfrequenz, desto flüssiger und glatter erscheint die Bildwiedergabe. Bitte bedenken Sie, dass es für Wärmebildgeräte mit einer Bildwechselfrequenz über 9 Hz unter Umständen Ausfuhrbeschränkungen für Ihre Region gibt. Gerne informieren wir Sie zum Thema Ausfuhrbeschränkungen auch ausführlich in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Ab und an erscheinen in der Mitte des Displays Flecken und/oder Artefakte. Woran liegt das und ist dies ein Defekt?

Solche dunklen oder teilweise auch hellen Flecken und Artefakte können bei Wärmebildgeräten auftreten, wenn das Gerät beim Beobachten von Objekten mit einer gleichmäßigen Temperatur defokussiert ist. Hierbei handelt es sich aber um keinen Defekt. Dieser Effekt ist konstruktionsbedingt und erscheint fast immer nur dann, wenn Sie das Objektiv auf Endstellung eingestellt und zugleich ein Objekt mit gleichmäßig niedriger Temperatur fokussiert haben.

Woran liegt es, dass die Abbildungsqualität des Umfelds bei niedrigen Temperaturen schlechter ist als bei Plusgraden?

Dies liegt vor allem daran, dass die Umgebung bei niedrigen Temperaturen nur wenig Wärme „speichern“ und abgeben kann. In der Regel kühlen dann alle Umgebungsdetails (Steine, Bäume etc.) auf ein sehr ähnliches Temperaturniveau ab.

Bei warmen Temperaturen wiederum speichern diese die Wärme deutlich länger und sorgen somit für ein sehr kontrastreiches und detailliertes Bild auf Ihrem Wärmebildgerät.